Über mich

Foto12Mein Name ist Andrea Kreilinger Pfeiffer, ich bin 1964 in Wels (OÖ) geboren, habe einen 25-jährigen Sohn, bin verheiratet und lebe in der Schweiz.

Schon früh verstanden es meine Eltern mit Ausflügen, Wanderungen und Bergurlauben auf einer Alm im Toten Gebirge meine Begeisterung für die Berge zu wecken. Als Jugendliche und junge Erwachsene während eines Wirtschaftsstudiums kamen zum Wandern auch andere Bergsportarten wie Klettern, Schitouren, Kajakfahren und Gleitschirmfliegen.

Ab 1989 lernte ich als Gleitschirmlehrerin viele Flugberge entlang des Alpenbogens kennen, war aber auch in Australien, Neuseeland und den USA unterwegs. 1994 wechselte ich wieder in die Wirtschaft und den „gelernten“ Beruf und war als Buchhalterin zuerst für einen Gleitschirmhersteller und dann als Geschäftsführerin für einen Spezialverlag für das Gleitschirmfliegen tätig. Nach meinem Umzug in die Schweiz und meiner Heirat, war ich zuerst als selbständige Buchhalterin und Steuerberaterin, ab 2001 als Group Controllerin für einen internationalen Konzern tätig. Nachdem ich 2011 noch ein Controlling-Studium abgeschlossen hatte, entschloss ich mich 2012 zur Kündigung, um bei einem neuen Arbeitgeber das Gelernte umzusetzen. – Allerdings nicht direkt im Anschluss an meine alte Stelle, sondern erst nach einer halbjährigen Pause unter dem Motto: Ich schenke mir einen Sommer….

Blick hinunter nach Kandersteg.
Blick hinunter nach Kandersteg. Im Hintergrund der Öschinenesee vor der Blümlisalp.

Meinen Mann Michel, damals Fotograf, heute Dozent für Informationswissenschaften, lernte ich 1995 in Südfrankreich beim Fliegen kennen. Mit ihm verbindet mich – neben vielem anderen – auch die Begeisterung für die Berge und den Bergsport. So verbrachten und verbringen wir unsere Freizeit vorwiegend in den Bergen. Trekking in Patagonien als Hochzeitsreise, Klettertouren, Schitouren und natürlich Gleitschirmfliegen bestimmten unsere ersten Jahre. Mit dem Umbau eines fast 300-jährigen Stalls in den Bündner Bergen von 2000 bis 2003 haben wir uns ein kleines Paradies geschaffen.

Weit wandern beherrscht seit 2007 unsere gemeinsamen Ferien. Nach der ersten Korsikadurchquerung auf dem GR20 im Oktober 2007 war allerdings schnell klar, dass ich (und meine Knie) mit 23 kg Gepäck auf dem Rücken keinen Spass habe. Hatte ich davor Michel noch ausgelacht, als er seine Ausrüstungsgegenstände einzeln auf der Küchenwaage gewogen hatte, sah ich mich ein Jahr später ebenfalls vor der Waage, als wir den GR20 in Gegenrichtung planten.

2009 und 2010 konnten wir beide studienbedingt keine längeren Wanderungen unternehmen. Wir entdeckten jedoch das Trailrunning als Wochenendbeschäftigung unter dem Motto: Möglichst weit mit leichtem Gepäck in kurzer Zeit. Diese Jahre nutzen wir auch um unsere Ausrüstung zu optimieren und zu „erleichtern“. Da viele Ausrüstungsgegenstände am Markt nicht Michels Vorstellungen entsprachen, kaufte er eine Industrienähmaschine und entwickelte sich zu einem wahren Nähkünstler.

Nach dem Abschluss meines Studiums 2011 belohnte ich mich mit einem 3-wöchigen Projekt: Mit Muskelkraft von meinem Zuhause in den Bündner Bergen, nach Hallstatt, meiner Herzensheimat aus Jugendtagen und dem Wohnort meiner besten Freundin. Aus Zeitgründen war es mir nicht möglich die ganze Strecke zu erwandern und so legte ich einige Etappen mit dem Fahrrad zurück. Auch Michel begleitete mich auf einigen Abschnitten (Lechtaler Alpen, Steinernes Meer) und wir waren beide von den Naturschönheiten beeindruckt, die sich nur wenige Kilometer neben der so oft mit Bahn und Auto gefahrenen Strecke entdecken liessen.

2012 wanderten zuerst in den Osterferien mit Freunden den 5-tägigen ‚Otter Trail‘ in Südafrika, im Sommer durchquerten wir in 11 Tagen die Schweiz, von Sargans nach Montreux. Diese Strecke legten wir in grossen Teilen auf dem Grünen Weg der Via Alpina zurück.

Diesen Blog verdanke ich übrigens Michel. – Danke mein Schatz!

Eine Antwort auf „Über mich“

  1. HerzlichHerzlichen Glückwunsch zum Geburtstag
    Wirklich ein tolles Geschenk hast du dir da gegönnt. Da kommt der blanke Neid auf! Allerdings wüsste ich nicht, ob ich das so alleine durchstehen könnte. Nun, Kontakt zu anderen „Zugvögel“ ist ja fast garantiert. Sicher wird diese Reise dich persönlich prägen. Viel Zeit zum Reflektieren und Sinnieren hast du ja. Schön ist es auch später, beim zurückblicken auf das Erreichte wobei der Weg nicht nur die Distanz ist. Also wirklich ein Honigtopf der persönlichen Weiterentwicklung… Ich wünsche dir viel Kraft und Gelassenheit für deine Unternehmung. Wie auch immer es ausgeht das Erlebte kann dir niemand nehmen.
    En liebe Gruss
    Oliver

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