10. Etappe Podbrdo – Crna prst

Heute stieg ich bei wunderbarem Wetter auf den Crna pst. Und Überraschung: Nicht nur der Winterraum, sondern die ganze Hütte ist offen. Radler, Minestrone und später dann Strudel 🙂

Morgen wartet eine richtig lange Etappe. Das Wetter sollte aber passen. Falls nicht, gibt es in der Mitte eine ‚Fluchtmöglichkeit‘ ins Tal. Mal sehen….

Nachtrag: Jetzt hab ich für morgen auch noch einen Benjamin als Begleitung bekommen! Hoffentlich kann ich mithalten 😉

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Nicht schön, aber offen!

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In diese Richtung geht es weiter

9. Etappe Cerkno – Porezen – Petrovo Brdo – Podbrdo

Und wieder bin ich bei Toncka gelandet und habe heute sogar das Zimmer mit Balkon bekommen! Heute ging es aber auf der Via Alpina über den Porezen. Eine wunderbar abwechslungsreiche Wanderung: Zuerst auf den lokalen Wanderwegen von Cerkno, dann steil hinauf durch Wald, über Blumenwiesen, wieder durch Wald und nach 3 1/2 Stunden über einen Gratwanderweg auf den Gipfel. Hier hatte ich nun endlich Sicht auf die Julischen Alpen mit dem Triglav. Leider sieht es dort noch sehr weiss aus.
Nach dem Abstieg (wieder auf Steigen durch alte Buchenwälder) nach Petrovo Brdo habe ich von Toncka’s Schwiegertochter erfahren, dass es doch einen Winterraum auf der nächsten Hütte am Crna prst gibt. Und auch auf einigen der folgenden Hütten. So kann ich mich hoffentlich – an der Schneegrenze vorbei – in den nächsten Tagen nach Trenta schleichen….
Die Pause hat übrigens gut getan. – Heute lief es sich (fast) von selbst. 🙂

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Aufstieg

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Blick zum Triglav, im Vordergrund Crna prst

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Fahrt nach Österreich

Auch ein Abenteuer…
Wegen der Überschwemmungen wurde ein Schienenersatzverkehr zwischen Bischofshofen und Golling eingerichtet. In Golling durften sich dann alle Passagiere des ICE Villach – Dortmund nach einstündiger Wartezeit in die lokale S-Bahn nach Salzburg quetschen.
Funkspruch des S-Bahn Führers an seinen Salzburger Kollegen: „Muast aussakemma und schaun, wüfü Leit in so an Triebwogn eini gengan….“

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Golling

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Hochwasser

8. Etappe Planinska koca na Ermanovcu – Dolenji Novaki – Cerkno

Gestern Abend hatte ich erfahren, dass die Hütte am Porezen dieses Wochenende geschlossen ist. :-(. Ich hätte also nach dem ersten 2 1/2-stündigen Abstieg nach Dolenji Novaki und dem 4-stündigen Aufstieg auf den Porezen, nochmal einen Abstieg von 2 – 3 Stunden ins nächste Dorf anhängen müssen. Als mich beim Abstieg durch ein Wolkenloch der Porezen – schön weiss überzuckert – anlachte, entschloss ich mich, den heutigen Tag und meinen ‚Testlauf‘ abzukürzen. Um mich für den Weiterweg (ab 10. oder 11. Juni) in eine strategisch günstige Position zu bringen, bin ich noch die knapp 5 km auf der (wenig befahrenen) Strasse nach Cerkno gewandert. Dabei durfte ich wieder einmal die Beschleunigung erfahren, die ein – auch leichter – Rucksack bei einem Stolperer ausübt. Michel, du wärest stolz darauf gewesen, wie elegant ich mich in den Straßengraben abgerollt habe! Diesmal ging es auch ohne Blessuren ab…
Ab Cerkno nahm mich beim Autostopp ein alter Seebär zum nächsten Bahnhof mit, wo ich bei einer netten alten Dame ein Zimmer fand und liebevoll bekocht wurde. Morgen fahre ich nach Österreich, werde ein paar Tage mit meiner Familie verbringen und mich erholen und pflegen.

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Heute hat’s erst am Abend geregnet

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Toncka