Morgen geht’s weiter

Nach langem Hin- und Herüberlegen gehe ich nun doch weiter nach Monaco.
Nach Erreichen des Großen St. Bernhard hatte ich nach den „Wallishatschern“ und den beiden Regentagen von Martigny hoch zum Pass eigentlich genug vom Wandern. – Ich freute mich auf ganz normalen Alltag mit Michel und unser eigenes Bett. Außerdem war klar, dass der Herbst da war und die Planung und Logistik wegen geschlossener Hütten und Gites schwierig wird…..
Die letzten 2 Wochen haben wir schöne Tage in Baselgia, Hallstatt und Wels verbracht. Trotzdem stellte sich mehr und mehr das Gefühl ein, dass der Große St. Bernhard nicht wirklich ein „würdiger“ Endpunkt meiner Reise ist und ich mir selbst nicht verzeihen würde, aus Bequemlichkeit nicht weitergegangen zu sein. Zum Teil ist auch Gero, mein Wanderpartner aus den Julischen Alpen, nicht ganz unschuldig an dieser Entscheidung. Er hat uns in Baselgia besucht und ist letzte Woche ebenfalls zum letzten Teilstück aufgebrochen. – Danke für die Infos, Gero!
Mit 2 Kilo schwererem Rucksack geht’s jetzt weiter. Dicker Schlafsack, warme Kleidung, Kocher und wasserdichte Laufschuhe (für Strassen) sind jetzt mit dabei.

Impressionen:

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Meine Eltern beim Holzspalten

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Gero hilft mit

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Blick auf Baselgia beim Schwammerlsuchen

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Heilbronner Höhenweg am Krippenstein

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Paddeln am Hallstättersee

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Und noch den Garten gemacht

70. Etappe Orsieres – Grand Saint Bernard

Nasser Abschluss der Wallis-Durchquerung…
Nachdem es heute in der Früh in Orsieres schon geregnet hat, es aber Richtung St. Bernhard noch blaue Löcher in der Wolkendecke hatte, entschloss ich mich, die Etappe umzukehren. So rechnete ich mir eine Chance aus, wenigstens noch eine Weile trocken zu bleiben.
Per Autostopp – wieder einmal hielt das erste Auto an – fuhr ich also hoch auf den Pass und sah mir das Museum und die Bernhardiner-Zuchtstation an.
Das mit dem Trockenbleiben klappte dann auch während einer Stunde. Die restlichen 5 1/2 regnete es ununterbrochen, die frisch imprägnierte Goretex Kleidung, heute inklusive Handschuhen, hielt aber recht gut trocken.
Morgen früh geht es heim nach Baselgia. Ich brauche ein paar Tage Pause!

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Blick vom Pass nach Italien – noch trocken

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Eintauchen in Nebel und Regen

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„Regenwald“

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Orsieres – immer noch Regen

69. Etappe Martigny – Orsieres

Nieselregen, aber schöne Wege…
Schon am Ortsausgang von Martigny fing es zu nieseln an und der Regen begleitete mich fast die ganze Etappe. Wenigstens war es nicht zu kalt und windstill. Die meist schönen und abwechslungsreichen (Wald)Wege verliefen auf und ab entlang der Hangflanken. So wurden es statt der Nettohöhendifferenz von 450 m zwischen Martigny und Orsieres doppelt so viele.

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Endlich keine langweiligen Radwege mehr!

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Durch alte Bergsturzgebiete

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Kurz vor Orsieres

68. Etappe Sion – Martigny

3. Tag Kilometerfressen. – Heute fast 35, immer entlang der Rhône, abwechselnd auf Asphalt, Schotter und manchmal sogar Waldwegen.
Ab morgen geht es hoch auf den Grossen St. Bernhard!

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Blick über Sion

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Erste Rastbank seit Leuk

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2 km Abwechslung auf MBT-Trail neben dem Damm