Der längste und der nasseste Tag bisher.
Die Gosaukammbahn vereinfachte uns den Aufstieg, bevor die Beschilderung nach Annaberg für Ärger sorgte. So gingen wir eine Stunde lang auf einer Forststrasse den Schildern nach, um eine Strecke von 15 Minuten auf einem richtigen, aber nicht beschilderten Wanderweg zurückzulegen!!! Ingesamt waren es dann gut 13 Kilometer Forst- und Asphaltstrasse (immer als „Wanderweg“ beschildert) bis nach Annaberg. Die nächsten 10 Kilometer nach St. Martin legten wir dann per Autostopp zurück und bekamen neben der Mitfahrgelegenheit noch einen guten Tipp für die Strecke nach Werfenweng. So konnten wir den steilen Aufstieg auf den Ostermaissspitz und die Gratwanderung zur Korein noch im Trockenen zurücklegen. Danach goss es aber 3 Stunden lang wie aus Kübeln. Erst als wir völlig durchnässt (da hilft auch kein Gore-Tex mehr) fast in Werfenweng eingetroffen waren, hörte es endlich auf. – Zu spät für Michel’s Handy…. Da am Sonntag in Werfenweng kein Bus fährt und das nächste Sammeltaxi erst um 20:30 nach Werfen ging (es war 18:30), verlegten wir uns wieder auf Autostopp und konnten so tatsächlich auch den angepeilten Zug in Werfen erreichen.
An dieser Stelle verabschiede ich mich von der Via Alpina, da ich am 4. August meine neue Stelle anfange. Michel wird im August aber den violetten Weg Richtung Oberstdorf fortsetzen und uns über diesen Blog an seinen Erlebnissen teilhaben lassen.

























