41. Etappe Coburger-Hütte – Obsteig

Gutes Timing! – Die Kaltfront war für den Nachmittag angesagt und hielt sich an den Wetterbericht. Der Übergang über die Grünsteinschsrte war jetzt wirklich alpin und im Nebel. Dieser sorgte aber für unglaubliche Stimmungen.
Nach dem langen Abstieg versorgte ich mich in Obsteig bei einem Spar mit einer Wurstsemmel. Als ich herauskam, fing der erste Wolkenbruch an.
Obwohl ich eigentlich noch vor der nächsten Pause zwei Tage weiterlaufen wollte, beschloss ich, meine Sachen in Wels zu holen und von dort aus in die Schweiz zu fahren. Meine Knie brauchen die Pause JETZT!

20130729-220234.jpg
Um die Gipfel jagen – Nebelschwaden

20130729-220345.jpg
Die Grünsteinscharte – kurze Aufhellung

20130729-220447.jpg
Richtung Tal

40. Etappe Reintalangerhütte – Coburger Hütte

Wie der Grossknecht im ‚Watzmann‘ sagte: Z’erst aufi, dann umi, dann a bisserl abi und überi und nu amoi aufi.
Das alles in 6 Stunden und dem Übergang in die Mieminger Kette.
Morgen verlasse ich die offizielle Via Alpina und gehe Richtung Ötztal.

20130729-213954.jpg
Reintalanger-Lido

20130729-214155.jpg
Zugspitzplatt

20130729-214318.jpg
Seebensee von der Coburger-Hütte

39. Etappe Meilerhütte – Reintalangerhütte

Auf dem steilen Abstieg von der Meilerhütte ins Reintal habe ich eine Führung im Schachenschloss von König Ludwig II mitgemacht. Das maurische Zimmer ist wirklich beeindruckend, aber leider darf man nicht fotografieren. Der folgende Aufstieg zur Reintalangerhütte war wieder heiß, aber landschaftlich sehr schön. Um 13:30 war ich bei der Hütte, die mitten im Wetterstein an einem Bach liegt. – Zum Glück, denn später wurde es sehr voll.

20130728-181809.jpg
Abstieg zum Schachenhaus

20130728-182029.jpg
Das Reintal

20130728-182241.jpg
Hüttenmusik

38. Etappe Scharnitz – Ahrn – Meilerhütte

Viele Höhenmeter an einem heißen Tag!
Von Scharnitz ging es zuerst in knapp 2 1/2 Stunden über den Höhen Sattel nach Ahrn bei Leutasch. Der Aufstieg in der Sonne auf einem Wanderweg, der Abstieg auf einer Forststrasse, aber wenigstens im Schatten. In Ahrn war zwar die Hälfte der Distanz geschafft, aber der 1400m Aufstieg auf die Meilerhütte wartete noch. Am Eingang des Bergleintals machte ich noch eine längere Mittagspause im Wald um der ärgsten Hitze zu entgehen. Zur Meilerhütte hinauf führte endlich einmal ein alpiner Steig. – So mag ich’s!
Völlig verklebt mit Schweiß, Sonnencreme und Insektenschutzmittel kam ich auf der Hütte an. Leider gibt es nicht mal Wasser zum Waschen. – Morgen hüpfe ich in den nächsten Bach!!!!

20130726-193050.jpg
Talquerung bei Ahrn

20130726-193204.jpg
Rückblick ins Karwendel

20130726-193315.jpg
Böse Überraschung

20130726-214030.jpg
Bisher mein Schönster

37. Etappe Falkenhütte – Scharnitz

Nach dem fast schon obligaten „Ab“ (zum Kleinen Ahornboden) und „Auf“ (zum Karwendelhaus) nahm ich den 20 Kilometer langen (Strassen-)Abstieg durch das Karwendeltal unter die Füße. – Heute hätte ich mir wirklich ein Fahrrad gewünscht. – Damit hätte ich den Brem(s)en vielleicht davonfahren können. Ich glaube, die Biester kommunizieren miteinander: 4 lenken ab, eine sticht. Nach insgesamt fast 30 Kilometern war ich richtig froh als ich in Scharnitz ankam und mir eine lange, kühle Dusche gönnte.

Das Karwendel ist landschaftlich wirklich sehr schön mit imposanten Felsfluchten, schönen Wäldern und Almen. Ich persönlich hätte mir aber mehr Wanderwege und weniger Forst- und Almstrassen gewünscht. Das Verhältnis ist etwa 80:20 zugunsten der Strassen. Kein Wunder, dass es eine beliebte MBT-Tour ist.

20130725-202108.jpg
Aufbruch von der Falkenhütte

20130725-202210.jpg
Kurz vor dem Kleinen Ahornboden

20130725-202324.jpg
Karwendeltal: Kilometer 5 von 20