Nach langem Hin- und Herüberlegen gehe ich nun doch weiter nach Monaco.
Nach Erreichen des Großen St. Bernhard hatte ich nach den „Wallishatschern“ und den beiden Regentagen von Martigny hoch zum Pass eigentlich genug vom Wandern. – Ich freute mich auf ganz normalen Alltag mit Michel und unser eigenes Bett. Außerdem war klar, dass der Herbst da war und die Planung und Logistik wegen geschlossener Hütten und Gites schwierig wird…..
Die letzten 2 Wochen haben wir schöne Tage in Baselgia, Hallstatt und Wels verbracht. Trotzdem stellte sich mehr und mehr das Gefühl ein, dass der Große St. Bernhard nicht wirklich ein „würdiger“ Endpunkt meiner Reise ist und ich mir selbst nicht verzeihen würde, aus Bequemlichkeit nicht weitergegangen zu sein. Zum Teil ist auch Gero, mein Wanderpartner aus den Julischen Alpen, nicht ganz unschuldig an dieser Entscheidung. Er hat uns in Baselgia besucht und ist letzte Woche ebenfalls zum letzten Teilstück aufgebrochen. – Danke für die Infos, Gero!
Mit 2 Kilo schwererem Rucksack geht’s jetzt weiter. Dicker Schlafsack, warme Kleidung, Kocher und wasserdichte Laufschuhe (für Strassen) sind jetzt mit dabei.
Impressionen:

Blick auf Baselgia beim Schwammerlsuchen





