46. Etappe Karthaus – Juval – Latsch

2 x Pech, 2 x Glück….
Bei einem wunderbaren Frühstück mit weichem Ei und selbstgemachter Marmelade, teilte uns die Vermieterin mit, dass 1. der Wanderweg für die letzten 6 Kilometer des Schnalstales wegen einem Erdrutsch gesperrt ist und 2. das Schloss Juval im August nicht besichtigt werden kann. Schade!
Also gingen wir auf dem Wanderweg bis zur Sperre und hatten dort das Glück, nur 5 Minuten auf den Bus zum Talausgang warten zu müssen. Weiter ging es dann auf Waalwegen das Vinschgau entlang Richtung Westen bis Latsch. Waale sind kleine Bachläufe oberhalb der landwirtschaftlich genutzten Flächen, die seit Jahrhunderten der Bewässerung dienen. Im Wallis sind sie unter dem Begriff „Suonen“ bekannt.
Bis Latsch blieben wir bis auf gelegentliche Regenspritzer trocken. 5 Minuten nach unserer Ankunft begann es wie aus Kübeln zu regnen!
Für das Wochenende steht wieder ein kurzer Ausflug in die Schweiz an.

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Alte Mühle in Karthaus

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Waalweg

45. Etappe Vent – Similaun Hütte – Karthaus

Wandern auf Ötzis Spuren…
Von Vent wanderten wir auf einem Fahrweg in gut 2 Stunden zur Martin-Busch-Hütte. Nach Suppe bzw. Apfelstrudel gingen wir in nochmal knapp 2 Stunden – jetzt wieder auf einem richtigen Wanderweg – auf die Similaun Hütte. Zum Schluss sogar über ein kleines Stück Gletscher in einer beeindruckenden Hochgebirgslandschaft.
Nach Abwarten der Kaltfront, die sich aber hier nur durch sehr starken Wind bemerkbar machte, ging es auf einem toll angelegten Steig hinunter ins Schnalstal und noch 8 Kilometer das Tal hinaus nach Karthaus. Hier wurden wir von einer freundlichen Pensionswirtin (sie hatte leider kein Zimmer mehr frei) an ihre Nachbarin vermittelt, die gelegentlich auch ein Zimmer vermietet. Glück gehabt! – Auch mit dem Wetter. Bis auf gelegentliche Regenspritzer und starken Wind hat das Wetter gehalten.

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Gletscherrest kurz vor der Similaunhütte

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Abstieg ins Schnalstal

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44. Etappe Sölden/Zwieselstein – Vent

Noch einmal die entschärfte Variante 😉
Ich bin erst am Mittag wieder von Innsbruck nach Vent im Ötztal gefahren. Dort habe ich wieder den Rucksack in der Pension deponiert und bin Michel entgegen gelaufen. Leider hat es zeitlich nicht ganz bis Sölden gereicht. In Zwieselstein bin ich zu Michel in den letzten Bus nach Vent zurück gestiegen. Jetzt sind die Talhatscher endlich vorbei und wir gehen morgen hoch auf die Similaunhütte. Hoffentlich noch vor der Kaltfront 😉

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Men@work

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Ca. 5 Kilometer Forststrasse, 10 Kilometer Asphalt

43. Etappe Ötztal-Bahnhof – Sölden

Und noch ein heisser Radwegwandertag….(aber wenigstens grossteils nicht asphaltiert)
Diese Etappe bin ich in umgekehrter Richtung und ohne Rucksack (der hat in Ötztal-Bahnhof auf mich gewartet) gewandert. Ein paar Kilometer, für die im Tal nur die Bundesstraße zur Verfügung stand, bin ich auch mit dem Bus gefahren. Trotzdem waren es fast 30 Kilometer.
Dann ging es mit dem Zug nach Innsbruck zu Beni, Lisa, Lukas und Tamara zum Abendessen. Sie sind dort um Lukas‘ neue Wohnung zu übernehmen.

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Ein paar Meter Wanderweg

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Flach und heiss

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Sogar die Kühe suchen Abkühlung 😉

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Schön war’s!

42. Etappe Obsteig – Ötztal-Bahnhof

20 Kilometer „Tiefebene“ sind bei dieser Hitze genug….
Der Abstieg von Obsteig nach Mötz im Inntal führte noch recht nett und teilweise schattig durch Wald mit vielen Wacholdersträuchern. – Ich wusste gar nicht, dass es diese hier in solchen Mengen gibt. Die restlichen 12 Kilometer entlang des Innrad(wander)weges waren dann gar nicht lustig zu wandern. So werden aus den geplanten zwei Tagen bis nach Vent doch drei Tage.

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Behelfskarte

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Wacholderweg

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Ötztal-Bahnhof: Die Qual hat bald ein Ende