Heute folgten wir keinen markierten Wegen, sondern liefen nach der Karte Richtung Trögern. Nach 30 Minuten Aufstieg zur österreichischen Grenze stiegen wir über den Grenzzaun und fanden nach einigem Suchen auch die Stelle, an der wohl einmal ein Weg war. Leider war dieser völlig zugewachsen und wir mussten uns mit Karte und (Michel’s Geländelesekünsten) durch verwachsene Holzschläge, steilen Wald und mannshohes Gestrüpp auf die nächste Forststrasse nach unten kämpfen. Nach einem Forststrassenverhauer, der uns eine gute halbe Stunde kostete, hatten wir dann endlich die Richtige gefunden und kamen recht flott nach unten. Bei einer kleinen Imbissbude bei der Trögener Klamm gab’s dann Brettljause und Kaffee. Hier stiessen wir auch wieder auf die offizielle Via Alpina. Die letzten Strassenkilometer durch die Klamm bis Ebriach waren auch recht schnell zurückgelegt. Ab hier wollten wir eigentlich per Autostopp nach Bad Eisenkappel, aber mangels Mitfahrgelegenheit durchbrachen wir auch heute die magische 20-Kilometer Marke, bis uns endlich ein Autofahrer für die letzten 6 Kilometer mitnahm.




