5. Etappe Predjama – Javornik – Crni vrh

Heute erlebte ich mein erstes Waterloo auf dem Javornik. Nach 4 1/2 stündigem Aufstieg in Regen und Sturm, immer über endlose Forststrassen, durch unendliche Wälder, erreichte ich endlich die Javornik-Hütte knapp unter dem Gipfel. Ich hatte mich schon sehr auf einen heißen Tee oder eine Suppe gefreut…
Die Hütte war ZU, der Hüttenwart offenbar im einzigen entgegenkommenden Auto gesessen. Den Wind- und Regenschatten der Hütte nutzte ich aber, um Haube und Handschuhe (schön wasserdicht verpackt) anzuziehen.
Eine Stunde später war der Hüttenwart immer noch nicht da, aber ICH WIEDER! Ich war flott den Forstweg, immer den schon bekannten Markierungen nach, endlich bergab, weitermarschiert. Nach einer knappen halben Stunde riss plötzlich der Nebel auf und ich sah in der Ferne die Bucht von Triest. HALT! Nach Südwesten war die falsche Richtung! Also wieder hinauf zur Hütte, wo ich gut versteckt (hinter einem frischen Holzstapel) die Markierung nach Nordwesten fand. – Offenbar sind auf diesem Berg alle Wege gleich markiert :-(.
Nach einem gefühlt elendslangen, zumindest aber trockenen Abstieg, fand ich wenigstens gleich ein Zimmer (25€ mit Frühstück) im einzigen Gasthaus und freu mich schon auf ein warmes Essen.
Morgen folgt angeblich die kürzeste Etappe (2,5 – 3 Stunden) der Via Alpina, die noch dazu in einer richtigen Stadt (Idrija) endet. Da werde ich es mir mal richtig gut gehen lassen…

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Forststrasse im Wald

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Falsche Richtung!

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Gesellschaft!

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