Da für morgen Regen und Gewitter angesagt waren, hängten wir auch heute 2 Etappen zusammen. Durch das berühmte 7-Seen-Tal wanderten wir gemütlich zuerst durch lichte Lärchenwälder und ein Meer von Blumen, später über Karrenfelder und zuletzt zunehmend über Schneefelder auf den 2300 Meter hoch gelegenen Sattel Hribarice und noch recht angenehm über ein mäßig steiles Schneefeld hinunter zur Dolicu-Hütte. Nach einer Gemüsesuppe und einer Pause ging es an das schwierigste Stück. Ein über mehr als 100 Höhenmeter hohes, sehr steiles und hartes Schneefeld. Mit Steigeisen und Pickel wäre es kein Problem gewesen, aber ohne war es eine Zitterpartie. Danach folgte ein spektakulär angelegter Bergweg steil hinunter ins Tal Richtung Trenta und ein steiler Gegenanstieg von 300 Höhenmetern auf den Luknja Sattel. Hier hätte es uns eigentlich gereicht, aber 800 Höhenmeter Abstieg warteten noch auf uns. Diese stellten sich dann auch als sehr unangenehm und anstrengend heraus. Viel loser Kalkschutt, rutschig und steil. Vor lauter Konzentration konnte ich das imposante Panorama der Triglav Nordabstürze gar nicht richtig genießen. Das holten wir aber später auf der Hüttenterrasse bei Radlern nach!






