Das Taxi holte uns, wie abgemacht, um 8:00 bei der Pension ab und fuhr uns Richtung Soboth auf einen Pass. Von dort aus konnten wir über den Grenzwanderweg entlang der Grenze von der Steiermark und Kärnten wieder auf die Via Alpina einsteigen. Ca. 12 Kilometer liefen wir entlang einer Forststrasse, bis diese endlich in einen Steig zur Koralpe überging. Den Aufstieg legten wir dann grossteils im Regen zurück. Nach einer Fritattensuppe auf dem eher ungemütlichen Koralpenhaus entschlossen wir uns weiterzulaufen, obwohl der Wirt gesagt hatte, dass es bis Pack keine Übernachtungsmöglichkeit mehr geben würde. Sehr unglaubwürdig bei der Menge der Wanderer und Wallfahrer auf diesem Abschnitt.
Nach kurzem Auf- und steilem Abstieg entwickelten sich die ersten Gewitter. Michel lud sich beide Rucksäcke wir rannten (zwischen 2 Gewittern durch) ca. 4 Kilometer aus der „Gefahrenzone“. Danach waren es nur mehr wenige Kilometer, wieder auf Forststrassen und im leichten Regen, bis zur Weinebene. Hier bekamen wir auch ein nettes Zimmer im Göslerhaus und Gemüsesuppe, Schwammerlsauce mit Knödel und eine Nachspeise.
