Spital am Pyhrn – Rossleithen – Hinterstoder

Nach der Besichtigung der Stiftsbibliothek und des Museums in Admont fuhren wir erst um 13 Uhr wieder nach Spital. Auf dem Weg zum Gleinkersee fing es aber so zu schütten an, dass wir nach 2 1/2-stündigem Fussmarsch zur nächsten Bushaltestelle in Rossleithen flüchteten und den restlichen Weg mit dem Bus zurücklegten.

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Altbekannte Namen

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Landregen

Admont – Spital am Pyhrn

Gestern hatte ich mich mit Michel in einer netten Pension in Admont wieder getroffen und Spaghetti mit Michel’s selbstgepflückten Steinpilzen gekocht. Nach einem opulenten Frühstücksbüffet beschlossen wir, noch eine Nacht zu bleiben. Wir legten also die heutige Etappe über einen interessanten Salzlehrpfad, das Pyhrgasgatterl, Rohrauerhaus, Bosruckhütte und Dr. Vogelgesangklamm nach Spital am Pyhrn nur mit leichtem Gepäck zurück und fuhren mit dem Zug nach Admont zurück. Zum Glück hatten wir schon auf der Bosruckhütte schon sehr gut gegessen. – Das Abendessen in Admont war ein kompletter Reinfall!

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Gradieranlage

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Pyhrgasgatterl

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Dr. Vogelgesangklamm

Pack – Salzstiegelhaus

Der erste Tag ganz ohne Regen!
Nach etwa 2-stündigem Aufstieg hatten wir wieder den Grenzkamm erreicht. Heute sah es mit den sanften Wiesen und Felsöfen noch mehr nach den schottischen Highlands aus als in den letzten Tagen. Zuerst folgte der Weg lange dem Kamm, bis er in lange Querungen überging und wir zuerst die Windräder und nach halbstündigem Forststrassenabstieg das Salzstiegelhaus erreichten. Hier verabschiedete ich mich von Michel, der über das Gaberl, die Steinplanhütte, Knittelfeld, Ingering und Trieben nach Admont weiterläuft, wo ich mich wieder mit ihm treffe. Mich nahm die Hüttenwirtin mit dem Auto nach Zeltweg. Weiter ging es dann mit der Bahn nach Wels zu Tamara’s Fest.

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Schottisch

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Kärntner Kühe (links) / Steirische Kühe ( rechts)

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Rückblick „Grenzkamm“

Weinebene – Pack

Nach kurzem Aufstieg liefen wir immer entlang des Kammes und der Grenze Richtung Norden. Zuerst über riesige Almflächen, später durch Wald. Um 11 Uhr entwickelten sich schon die ersten Gewitter, aber den ersten Regenguss warteten wir bei einer ausgezeichneten Gulaschsuppe auf der Hebalm ab. Danach ging es (wieder teilweise über Forststrassen) weiter bis zum Packsattel. Einen weiteren Regenguss warteten wir unter einer Gruppe Bäumen beim „Grinsenden Weibel“, einem Keltenstein, ab bevor wir zum Barbarahaus aufstiegen. Leider war dieses geschlossen und unter der angegebenen Nummer meldete sich niemand. So mussten wir nochmals 20 Minuten nach Pack absteigen. Hier bekamen wir dann auch wieder eine Ferienwohnung als Quartier, Abendessen und als Wanderer sogar einen Spezialpreis.

Lavamünd – Weinebene

Das Taxi holte uns, wie abgemacht, um 8:00 bei der Pension ab und fuhr uns Richtung Soboth auf einen Pass. Von dort aus konnten wir über den Grenzwanderweg entlang der Grenze von der Steiermark und Kärnten wieder auf die Via Alpina einsteigen. Ca. 12 Kilometer liefen wir entlang einer Forststrasse, bis diese endlich in einen Steig zur Koralpe überging. Den Aufstieg legten wir dann grossteils im Regen zurück. Nach einer Fritattensuppe auf dem eher ungemütlichen Koralpenhaus entschlossen wir uns weiterzulaufen, obwohl der Wirt gesagt hatte, dass es bis Pack keine Übernachtungsmöglichkeit mehr geben würde. Sehr unglaubwürdig bei der Menge der Wanderer und Wallfahrer auf diesem Abschnitt.
Nach kurzem Auf- und steilem Abstieg entwickelten sich die ersten Gewitter. Michel lud sich beide Rucksäcke wir rannten (zwischen 2 Gewittern durch) ca. 4 Kilometer aus der „Gefahrenzone“. Danach waren es nur mehr wenige Kilometer, wieder auf Forststrassen und im leichten Regen, bis zur Weinebene. Hier bekamen wir auch ein nettes Zimmer im Göslerhaus und Gemüsesuppe, Schwammerlsauce mit Knödel und eine Nachspeise.