Obwohl wir einen Tag später als geplant aufgebrochen sind, gestaltete sich die Anreise sehr entspannt und erstaunlich reibungslos. – In Jesenice hatten wir (da der Bus nach Bled 5 Minuten verspätet war) direkten Anschluss anstatt der erwarteten 3 1/2 stündigen Wartezeit und auch in Bohinjska Bistrica mussten wir nur 20 Minuten auf den Anschlussbus warten. Den krönenden Abschluss bildete aber eine Schifffahrt über den Wocheiner See nach Ukanc zu unserer Pension.
Violetter Weg
Um noch einmal vor Antritt meiner neuen Stelle im August den Kopf zu lüften und Michels Ferien zu nützen, haben wir uns auf den Violetten Weg der Via Alpina geeinigt. Dieser führt in 66 Etappen von Slovenien über Kärnten, die Steiermark, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Bayern nach Oberstdorf. Da ich nur bis Ende Juli Zeit habe, ist mein persönliches Ziel Admont. Michel wird dann im August alleine weiter gehen.
Da der Violette Weg mitten in den Julischen Alpen bei der Dolicu-Hütte startet, werden wir noch 3 Etappen des Roten Wegs vorne anhängen. Mit dem Schneemonster habe ich noch eine Rechnung offen, die folgenden 2 Etappen konnte ich wegen meiner Sehnenscheidenentzündung nicht wirklich genießen und den Umweg über die Dolicu-Hütte konnte ich aus diesem Grund auch nicht machen….das wird jetzt nachgeholt!
Was bleibt….
Abschied vom Sommer….
Mit Michel habe ich mich am Mittwoch Abend im Hotel getroffen. Schön, dass er mich abholen konnte! Am nächsten Tag sind wir nach einem Spaziergang durch Monaco (mit Fotosession am Place de Palais) nach Nizza gefahren, da ich dort noch nie war. Tags darauf haben wir uns den berühmten Blumenmarkt angesehen und einen ausgedehnten Spaziergang durch die Altstadt gemacht. Beim Zurückfahren in die Schweiz legten wir einen Übernachtungsstopp in Finale Ligure zum Pizzaessen ein. So konnten wir beide noch entspannte Tage geniessen…
86. und letzte Etappe Peillon – Monaco
Der letzte Tag überraschte mich mit strahlend schönem Wetter. Nach einem ausgiebigen Frühstück packte ich zum letzten Mal den Rucksack und machte mich nach einem Rundgang durch die mittelalterliche Stadt auf den Weg nach Monaco. Nach knapp 2 Stunden stand ich auf dem Col de Guerre und hatte Monaco zu meinen Füssen. Diesmal konnte ich mir eine ausgiebige Mittagsrast gönnen, da ich Michel erst um 5 Uhr erwartete und holte mir glatt noch einen leichten Sonnenbrand. Nach 2 Stunden begann ich mit dem letzten Abstieg. Sehr gemütlich ging ich die letzten Kilometer und nahm mir die Zeit, mich von der Via Alpina zu verabschieden. Im Botanischen Garten trug ich mich noch in das Via Alpina Gästebuch ein und ging dann über viele Treppen ins Hotel beim Yachthafen.













